Freitag, 18. Dezember 2015

Die Kinder Hurins

von J.R.R.Tolkien

herausgegeben von Christopher Tolkien


erschienen im Hörverlag
am 02.03.2010
für 24,95
ISBN: 978-3-86717-552-4
 



Zum Inhalt

In den Ältesten Tagen Mittelerdes, lange vor dem "Herrn der Ringe", wird Húrin von Morgoth, dem Schwarzen Feind, gefangen genommen und verflucht. Sein tapferer Sohn Túrin nimmt den Kampf gegen die dunkle Macht auf, um seine Familie zu rächen und einem düsteren Schickal zu entgehen.
Gert Heidenreich liest "Die Kinder Húrins" Wort für Wort: Er erzählt von Orks und Drachen, von Krieg und finsteren Machenschaften, aber auch von Freundschaft und Treue, Mut und Tapferkeit. Erst mit der Stimme Gert Heidenreichs wird die Welt J.R.R. Tolkiens lebendig.



Meine Meinung

Diese Rezension schiebe ich schon eine ganze Weile vor mir her und sie fällt mir echt schwer. 
Ich bin seit einer ganzen Weile ein großer Tolkien Fan. Ich habe in der Schule den Hobbit gelesen und dann die Filme gesehen. Das Silmarillion vor einigen Jahren gelesen und seither mehrfach als Hörbuch gehört und dieses Jahr die Ringe Trilogie gelesen. 
Ich meine also mir eine Meinung zu diesem Buch bilden zu können, aber es ist Tolkien!

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Zu allererst einmal meine Meinung zu dem Medium Hörbuch.  
Der Erzähler, Gert Heidenreich, ist natürlich großartig gewählt, was die Tolkien Geschichten betrifft, wobei mir Achim Höppner im ersten Teil der Herr der Ringe Trilogie noch viel besser gefallen hat!
Der Erzähler schafft es auf faszinierende Art und Weise, den verschiedenen Charakteren eigene Stimmen zu geben, ohne überzogen zu wirken oder emotionslos, sodass einem die Charaktere durch seine Stimme vor dem inneren Auge erscheinen und man sie bei längeren Dialogen gut auseinanderhalten kann. Hut ab!

 Das Hörbuch besteht aus 7 CD´s und dauert 8 Stunden und das Beiheft ist eine tolle Ergänzung. Dort kann man die Familienstammbäume nachlesen, etwas über Tolkien und über Gerd Heidenreich lesen. 



Ganz toll, aber etwas zu lang, finde ich die Einführung am Anfang, die von einer Einführung und einer weiteren Einführung gefolgt wird....Na so kam es mir jedenfalls vor, es ging ja immerhin über 8 Kapitel. 
Man erfährt zum einem etwas über den Zusammenhang dieser Geschichte, wobei man den kennt wenn man ein eingefleischter Tolkien Fan ist und man bekommt eine Erklärung von Christopher warum und wie das alles entstanden ist.

Ich habe es meist beim Einschlafen gehört oder wenn ich längere Fußwege hatte.
Leider ist es mir oft passiert, dass ich wegen der entspannten Stimme und der ruhigen Stimmung häufig weggeträumt bin und oft doppelt hören musste, aber das stört mich persönlich nicht so sehr.

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So und nun zu der Geschichte an sich. Ich habe mich damit sehr schwer getan und weiß nicht ob ich mir das einbilde, aber ich hatte das Gefühl zu wissen welche Stellen nicht aus Tolkiens Hand stammen. Einige Szenen, vor allem auch viele Dialoge wirkten auf mich einfach "tolkienfremd", aber daran hab ich mich irgendwann gewöhnt und bin nicht mehr darüber gestolpert. 
Das soll auch nicht heißen, dass es mir nicht gefallen hätte, es war nur einfach irgendwie anders.

Wer das Silmarillion schon gelesen hat, der kennt die Geschichte in den groben Zügen schon und wird den einen oder anderen Namen auch bei der Ringe Trilogie gelesen haben.
Das heißt aber nicht das es nichts Neues ist. Die Geschichte aus dem Silmaillion ist einfach nur deutlich ausführlicher und detailreicher dargestellt. 

Mir hat es sehr gut gefallen, aber ich würde dieses Buch/ Hörbuch nur den "echten" Tolkien Fans empfehlen, den ich glaube das "Fremde" damit kein allzu großes Vergnügen hätten.

Ich würde mich über Eure Meinung dazu freuen und ob es Euch auch so ging das einiges sprachlich "fremd" wirkte.

 


 

 

4 Kommentare:

  1. Hallo :)
    Ich bin auch ein ziemlicher Tolkien-Fan und habe nur die Bücher gelesen (ud natürlich alle Filme gesehen!). Mit den Hörbüchern habe ich bisher noch keine Erfahrungen, aber mir kam es auch vor, dass ,,Die Kinder Hurins" stellenweise nicht sehr nach Tolkiens Art klang. Nun gut, hier hatte ja auch Tolkiens Sohn die Finger im Spiel, aber er hat es trotzdem geschafft, diesen archaischen Tonfall beizubehalten.
    lg Julia

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    1. Danke für deinen Beitrag. Schön einen Tolkien Fan unter den Followern zu haben :-) und spannend das du das auch so empfunden hast!

      Viele Grüße

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  2. Hey,
    Ich bin ja generell kein großer Hörbuchfan, da ich immer mit den Gedanken abschweife und gar nicht mehr zuhöre ^^
    "Die Kinder Húrins" werde ich wohl auch erst nach dem Silmarillion lesen... Sobald ich das irgendwann einmal getan habe ;)

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  3. Hey,
    Ich bin ja generell kein großer Hörbuchfan, da ich immer mit den Gedanken abschweife und gar nicht mehr zuhöre ^^
    "Die Kinder Húrins" werde ich wohl auch erst nach dem Silmarillion lesen... Sobald ich das irgendwann einmal getan habe ;)

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